Führung beginnt mit Zuhören:
Was Führungskräfte aus «Meine Stimme – mini BZE» lernen können
Viele Führungskräfte betonen, wie wichtig Offenheit und Austausch sind. Gleichzeitig bleiben im Arbeitsalltag oft genau jene Dinge unausgesprochen, die entscheidend wären. Das Jahresmotto 2026 «Meine Stimme – mini BZE» setzt genau hier an. Es zeigt, was es braucht, damit Menschen sich wirklich äussern und welche Rolle Führung dabei spielt.
«Führung heisst nicht, alle Antworten zu haben. Es geht darum, präsent zu sein, zuzuhören, nachzufragen und Raum zu schaffen, damit Fragen gestellt und Kritik geäussert werden kann», sagt Dana Wichert, Leiterin Bereich Hotellerie und Verantwortliche für das Jahresmotto. Dieser Anspruch klingt einfach, ist im Alltag aber herausfordernd. Genau hier zeigt sich Führung. Nicht im schnellen Entscheiden, sondern im bewussten Raumgeben.
Von «man darf etwas sagen» zu «man traut sich wirklich»
Viele Organisationen sprechen von Offenheit. Ob sie gelebt wird, zeigt sich jedoch im Alltag. Mitarbeitende spüren sehr genau, ob Rückmeldungen willkommen sind oder ob sie Folgen haben könnten, im Team oder im Betrieb. Sich wirklich zu äussern, braucht Vertrauen. Dieses entsteht dort, wo Kritik nicht abgewehrt wird, sondern als Beitrag zählt. Oder wo eine andere Meinung nicht als Störung gilt, sondern als Teil der gemeinsamen Lösung. Für Führungskräfte und für Menschen, die eine Führungsrolle anstreben, liegt hier ein zentrales Lernfeld.
Psychologische Sicherheit praktisch umsetzen
Psychologische Sicherheit bedeutet, dass Menschen sich zeigen dürfen, mit Ideen, Fragen und auch Unsicherheiten. Entscheidend ist dabei das Verhalten der Führung. Sie prägt, ob Offenheit möglich ist oder nicht. Das heisst ganz konkret, zuzuhören, nachzufragen und unterschiedliche Meinungen auszuhalten. Nicht sofort erklären oder rechtfertigen, sondern zuerst verstehen wollen. Diese Haltung ist anspruchsvoll, schafft aber die Grundlage dafür, dass Teams Verantwortung übernehmen und mitdenken.
Erfahrungen machen statt nur darüber reden
Bei der BZE AG wird das Jahresmotto nicht als einmalige Aktion verstanden. In Workshops, Teamformaten, kurzen Team-Barometern und Diskussionen geht es darum, Dinge auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln und den Austausch im Alltag zu stärken. Entscheidend ist die persönliche Erfahrung. Kann ich mich einbringen? Wird meine Stimme gehört? Wenn Mitarbeitende das erleben, verändert sich Zusammenarbeit spürbar und nachhaltig.
Fazit
«Meine Stimme – mini BZE» macht deutlich, worauf es in der Führung ankommt. Führung zeigt sich im Alltag. Dort, wo zugehört wird. Dort, wo auch kritische Rückmeldungen Platz haben. Und dort, wo Menschen erleben, dass ihre Stimme etwas bewirkt. Für Führungskräfte und angehende Führungskräfte bietet das Jahresmotto einen ehrlichen Einblick, wie Vertrauen entsteht und warum es Zeit, Aufmerksamkeit und Haltung braucht.
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Hier erfährst du mehr darüber, wie wir Führung verstehen und leben.
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