Das Jahresmotto 2026 «Meine Stimme – mini BZE» wird in den Teams der BZE AG konkret: Dana Wichert, Mitglied der Geschäftsleitung, besuchte jedes Team persönlich und hörte zu, wie Zusammenarbeit im Alltag funktioniert. Gerade diese Präsenz macht sichtbar, wie wichtig Zuhören und Austausch für die Zusammenarbeit in Emmen sind.
«Dana schaut in unserer nächsten Teamsitzung vorbei», hiess es in den letzten Wochen bei vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dass ein Mitglied der Geschäftsleitung jedes Team persönlich besucht, sorgte zunächst für Skepsis. Doch schnell wurde klar, dass es nicht um ein abstraktes Thema geht, sondern um konkrete Erfahrungen aus dem Alltag. Dana nimmt sich Zeit und hört zu. Genau darin liegt auch ein Zeichen von Wertschätzung, weil sichtbar wird, dass es ein echtes Interesse daran gibt, wie sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Team fühlen und wie Zusammenarbeit erlebt wird.
Zuhören steht im Zentrum
In den Gesprächen ging es bewusst nicht darum, sofort Lösungen zu finden oder Aussagen zu bewerten. Im Mittelpunkt stand das Zuhören. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reflektieren gemeinsam ihren Alltag, ob sie sich gehört fühlen, ob sie ihre Meinung einbringen können und was dies unterstützt oder erschwert. Dieses bewusste Zuhören schafft die Grundlage dafür, dass unterschiedliche Sichtweisen Platz haben und ernstgenommen werden.
Selbstständig arbeiten und dennoch verbunden bleiben
Im Spitex Team der BZE AG zeigt sich, wie Zusammenarbeit auch mit wenig persönlichem Kontakt funktioniert, wenn Vertrauen und gegenseitiger Respekt vorhanden sind. Die Mitarbeiterinnen arbeiten selbstständig und entwickeln gleichzeitig gemeinsame Strukturen für den Austausch. Desirée beschreibt dies so: «Eigentlich ist es erstaunlich. Wir sehen uns ja fast nie. Jede arbeitet sehr selbstständig. Und trotzdem harmoniert es gut.» Evelyne erklärt, wie dieses Zusammenspiel entstanden ist: «Wir haben zuerst Strukturen aufgebaut: Wie informieren wir uns gegenseitig? Wie bleiben wir fachlich im Austausch, obwohl jede unterwegs ist?» Angi ergänzt: «Wir sind noch im Aufbau, und wir haben wirklich eine Lernkultur. Auch wenn das ein grosses Wort ist, bei uns stimmt es einfach.»
Vertrauen im Pflegealltag
Auch im Pflege-Team des 3. OG im Emmenfeld Betagtenzentrum wird deutlich, wie wichtig ein verlässlicher Umgang miteinander ist. Zusammenarbeit entsteht dort, wo Vertrauen wächst und offen gesprochen werden kann. Yvonne erzählt: «Ich arbeite seit 13 Jahren hier und ich gehe immer noch gerne zur Arbeit. Nicht, weil alles immer einfach ist, sondern weil ich mich auf die Menschen verlassen kann.» Diese Erfahrung zeigt, dass Wertschätzung im Alltag spürbar wird, wenn Verlässlichkeit und gegenseitiger Respekt gelebt werden.
Offen sprechen und gemeinsam handeln
Im Team wird angesprochen, was wichtig ist, auch wenn es nicht immer einfach ist. Es bleibt nicht unausgesprochen, sondern wird aufgenommen und gemeinsam weiterbearbeitet. Verantwortung wird im Alltag getragen, und Lösungen entstehen im Austausch. Stefanie formuliert es so: «Wir sind kein Team, das immer perfekt funktioniert, aber eines, das ehrlich hinschaut und auch in strengen Momenten füreinander da ist.» Diese Haltung zeigt, dass Wertschätzung auch bedeutet, einander ernst zu nehmen und gemeinsam Verantwortung zu tragen.
Was in den Teams entsteht
• ehrliche Rückmeldungen zum Arbeitsalltag
• Raum für unterschiedliche Perspektiven
• bewusstes Zuhören ohne sofortige Bewertung
• Vertrauen in die Verantwortung jedes Einzelnen
• konkrete Themen zur Weiterentwicklung
Vom Austausch zu nächsten Schritten
Nach jeder Teamsitzung erhalten die Teams von Dana eine Zusammenfassung mit konkreten Handlungsempfehlungen. Daraus entstehen nächste Schritte, die gemeinsam weiterbearbeitet werden. Auch die Führungskräfte greifen die Themen auf und vertiefen sie weiter. So zeigt sich, dass Zuhören nicht beim Gespräch endet, sondern in konkrete Entwicklungen im Alltag mündet.
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